SüddeutscheZeitung: Die Wirkung der pflanzlichen “Seele”

am 12.03.2016 teilte ich folgenden Beitrag auf meinem Blog Conan-Clach

Rund achtzig unterschiedliche Duftöle sollen bei Krankheiten helfen – von Zahnschmerzen bis hin zu Herzproblemen. Was wo hilft, darüber sind sich Anhänger der Therapie allerdings nicht einig.

Von Colin Goldner

Der Begriff Aromatherapie wurde 1928 von dem französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé eingeführt, der mittels zahlreicher Selbstexperimente die Heilwirkung von Duftstoffen erforscht hatte.

Ganz besonders hatte Gattefossé sich mit den vermeintlich antibakteriellen Wirkungen bestimmter ätherischer Öle befasst. Im Zuge der Entwicklung antibiotischer Wirkstoffe wurden seine Untersuchungen jedoch nicht weiter verfolgt.

In den 1950er Jahren wurden Gattefossés Arbeiten von der französischen Kosmetiklehrerin Marguerite Maury aufgegriffen, die eine Art “esoterischer Aromatherapie” begründete.

In ihrem Standardwerk über die “Geheimnisse des Lebens und der Jugend” beschreibt sie, wie mit dem jeweiligen Aroma einer Pflanze auch deren “Seele” in die menschliche Aura übergehe und dort heilkräftige Wirkung entfalte.

Ende der 1970er Jahre, im Zuge des neuaufkeimenden Interesses an “alternativen” Heilverfahren, wurden die Schriften Gattefossés und Maurys “wiederentdeckt”.

Der englische Heilpraktiker Robert Tisserand legte aktualisierte Gebrauchsanweisungen vor, die als Grundlage der heutigen Aromatherapie, bekannt auch als Osmotherapie (osmé: griech.= Duft), gelten.

Zu enormer Popularisierung trug der 1985 erschienene Bestseller-Roman “Das Parfum” von Patrick Süskind bei. Nicht nur in esoterisch angehauchten Kreisen erfreuen sich seither besondere Lampen großer Beliebtheit, die den Duft ätherischer Öle verbreiten: In eine Wasserschale werden einige Tropfen Öl geträufelt, die über einer Kerzenflamme verdunsten.

 Die Aromatherapie bedient sich rund achtzig unterschiedlicher Duftöle, die in umfangreichen Auflistungen bestimmten Problemen und Krankheiten zugeordnet werden: von “Appetitlosigkeit” (Bergamotte, Ingwer, Kamille) bis “Zahnschmerzen” (Knoblauch, Salbei, Wacholder).

Allerdings weisen verschiedene Lehrbücher den jeweiligen Aromen ganz unterschiedliche Wirkungen zu:

So wird beispielsweise Zimt von dem einen Autor bei Blutdruck- und Herzproblemen empfohlen, vom nächsten bei Durchfall und von einem dritten bei Depression.

Eine aromatherapeutische Behandlung soll nicht nur bei schweren körperlichen Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Lungenentzündung ratsam sein, sondern insbesondere auch bei psychischen oder psychosomatischen Problemen: Schlafstörungen, Stress, Angst, Depression seien mit Hilfe der Öle wirksam zu behandeln.

In einigen Ratgebern wird Aromatherapie ausdrücklich auch bei Sexualproblemen empfohlen, allerdings werden hier weniger Pflanzenöle als vielmehr Öle aus tierischen Drüsensekreten angeraten: Bei Impotenz etwa sei Bibergeil oder Moschus hilfreich.

In der Regel dient die Aromatherapie lediglich der Unterstützung oder Ergänzung anderer “feinstofflicher” Verfahren – von Aura-Soma-, Bach-Blüten- und Craniosakraltherapie bis hin zu Homöopathie oder Schüßler-Salzen. Nur im Einzelfall wird sie als eigenständiges Verfahren eingesetzt.

Die Aromaöle werden entweder einmassiert – bevorzugt auf vermeintlichen “Reflexzonen” oder auf den Verlaufslinien angeblicher “Energiemeridiane”, wie sie aus Akupunktur oder Shiatsu bekannt sind – oder über Duftlampen, Aerosole oder Dampfgeräte in der Raumluft verteilt.

Gelegentlich werden sie auch tropfenweise auf Zucker eingenommen oder über Klistiere verabreicht.

Wirkung für einige Öle nachgewiesen

Für einige der Öle gilt eine spezifische Wirkung tatsächlich als nachgewiesen: Fichtennadel- oder Rosmarinöl zum Beispiel kann als anregender Badezusatz verwendet werden. Und die Inhalation von Muskat-, Thuja- oder Zitronenöl lässt sich zur Linderung von Reizhusten verwenden.

Darüber hinausgehende Wirkungen von Aromaölen konnten indes bis heute nicht belegt werden.

Insbesondere für die behaupteten psychotherapeutischen Heileffekte fehlt jeder Hinweis: Ob zum Beispiel eine Behandlung mit Erbeeraroma tatsächlich Angst und Unruhe zu mindern vermag, steht ebenso zu bezweifeln, wie die angebliche Steigerung der Lernleistung im Klassenzimmer durch Pfefferminz- oder Veilchenduft.

Neben den vielen positiven Effekten, die Aromaöle angeblich haben, gibt es auch eine Reihe von Nebenwirkungen. So können die Aromen offenbar auch Kopfschmerz und Übelkeit auslösen.

Darüber hinaus besteht bei bestimmten Aromaölen die Gefahr allergischer Reaktionen. Überdosiert können sie zu Entzündungen der Magenschleimhaut führen. Bei exzessivem Gebrauch besteht zudem das Risiko schleichender Leber- und Nierenschädigung.

Mit Natur- oder Pflanzenheilkunde hat Aromatherapie schon allein deshalb nicht viel zu tun, weil acht von zehn der im Handel angebotenen Aromaöle synthetisch hergestellt werden – in der Regel ohne klinische Qualitätskontrolle – und keinerlei pflanzliche Stoffe enthalten.

Für eine angenehmere Atmosphäre

Gegen Duftlampen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Die geringen Mengen an ätherischen Ölen, die hierbei in die Raumluft gelangen, bedeuten wohl kein weiteres Risiko, wenngleich Allergikern grundsätzlich davon abzuraten ist.

Je nach Vorliebe des Benutzers können die verbreiteten Aromastoffe in der Tat zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen, mehr jedoch nicht. Auch Räucherwerk mag helfen, eine freundliche Raumatmosphäre herbeizuführen.

Aber die ausdrücklich therapeutischen Effekte, die den Harzen und Aromastoffen zugeschrieben werden, gehören ins Reich der Mythen.

Colin Goldner ist klinischer Psychologe. Er setzt sich seit etlichen Jahren kritisch mit alternativen Heilverfahren auseinander.

Quelle: Süddeutsche Zeutung

Conan-Clach

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Mein Geburtsname ist Michael, ich wurde im Sternzeichen Waage und dem Aszendenten Steinbock in Hardheim geboren. Dort verbrachte ich auch meine Kindheit und Jugend. Durch meine Eltern und Großeltern wurden mir auch noch die alten Werte und Tugenden wie

Wahrheit
Treue
Disziplin
Fleiß
Ausdauer
Ordentlichkeit
Ehre
Selbständigkeit
Mut
Sparsamkeit
Reinlichkeit und Pünktlichkeit
Gastfreundschaft

vermittelt, auf was ich heute sehr stolz bin. Da ich aus einer Soldatenfamilie stamme durfte ich auch noch ein paar Soldatentugenden erfahren, was mir auch nicht geschadet hat und mich sehr geprägt hat. Und jetzt stellen Sie sich nur nicht vor das es extrem streng bei uns zuging. Nein, das würde ich nicht behaupten,obwohl in manchen Situation schon der Soldat bei meinem Vater durchkam, grins, doch geschadet hat es mir auf keinen Fall. Wir waren also eine ganz normale durchschnittliche Familie mitten in Deutschland. Naja ganz so normal wohl doch nicht die Aussage ist eher subjektiv. Mein Großvater gehörte ein Geschäft im Ort und belieferte noch vor dem Krieg, seine Kunden, das Waren viele Aussiedlerhöfe im Umkreis von 35 km mit Kolonialwaren, Textil und brachte von dort auch Handelswaren vorwiegend Sämereien mit. Mein Vater war beruflich zwar Soldat hatte aber viele ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Feuerwehr und war auch politisch tätig im Gemeinde.- und Kreisrat und das, wie sollte es anders sein auch wieder mit diversen Pöstchen. Dies schreibe ich nur weil auch dies mich sehr prägte, somit kannte man mich natürlich auch im ganzem Kreis spätestens wenn mein Name viel, was mir dann immer unangenehm war. So hat es also bei meinen Jugendstreichen immer geheissen aufpassen ersten kennt die doch jeder, zweitens war es innerhalb weniger Tage Ortsgespräch und mein Vater wusste es dann ja auch was ich ausgefressen habe. Aber das sind Dinge die einem zwar beeinflussen, doch als Kind kannte ich es ja nicht anders ich wuchs ja so heran. Diese Dinge die mich hier auch wesentlich prägten fielen wir erst viel später auf und ich stellte fest das alles gut so ist wie es war.

Also machte ich in unserem Ort die Schule, ging dort zur Lehre als Maschinenschlosser und suchte immer nach Möglichkeiten es irgendwie anders zu machen wie die anderen, was mir nie richtig gelungen ist. Zu meinem 18ten Geburtstag wurde mein Vater in einer Gemeinde im Schwarzwald zum Bürgermeister gewählt. Womit ein Umzug der ganze Familie im Raum stand, auch hier wurde nichts von oben herab bestimmt sondern meine Schwester und ich sowie selbstverständlich meine Mutter wurde zuvor gefragt, wenn er sich dort aufstellen liesse und er die Wahl gewinne, ob wir mitgehen würden.

Hier musste ich dann meine erste gravierende Entscheidung treffen, die erhebliche Auswirkungen für mein Leben haben könnte. Es war schon ein komisches Gefühl, hunderte Gedanken hämmerten auf mein Kopf ein.
. . .wo anderst hinziehen ?
. . .was würde mit unserem Haus und Grundstück, auf dem ich gross geworden bin ?
. . .meine Arbeit ?
. . .wie könnte ein Neuanfang aussehen ?
und natürlichvieles mehr. Meine Schwester, zu dieser Zeit in der Realschule 9. Klasse, sagte sich der ideale Zeitpunkt noch vor den Prüfungen und willigte ein mit zugehen. Meine Mutter war auch dabei und auch meine Großmutter mit damals 81 Jahren war nach langer Überlegung mit von der Partie, Was den Frauen aus meiner Familie wirklich durch den Kopf, kann ich heute nicht mehr wieder geben ob darüber gesprochen wurde kann ich mich nicht erinnern.

Zu meiner Person kam zu dieser Zeit ja auch dazu das der Barras vor der Türe stand. Was mir die Entscheidung um einiges leichter machte. Da mein Vater ja bis zu diesem Zeitpunkt beim Militär war, fragte ich ihn ob er da was machen könnte und ich in die Kaserne nach Donaueschingen kommen könnte. Er versprach mir zu schauen ob etwas machbar ist. Ganz die die Rechnung von mir leider nicht auf, da am Standort Donaueschingen zu dieser Zeit niemand eingezogen wurde, aber ich konnte nach Immendingen eingezogen werden. Da Immendingen von dem neuen Heimatort nur ca. 30 km entfernt war, meine Clique die aus lauter Mädels bestand,sich auflöste da alle mit Ihren Partnern in die USA zogen, war ich bereit diesen Schritt zu machen und willigte schliesslich auch ein. Es folgte ein Jahr mit sozusagen drei Wohnsitzen, der erste und auch der offizielle war die Kaserne in Immendingen, der zweite war die neue Heimat und der dritte war die älteste mein Geburtsort. Abwechselnd verbrachte ich dann die Wochenende an diesen drei Orten der Grund hierfür war das wir in der neuen Heimat noch keine Bleibe hatten und mein Vater mit meiner Schwester aus schulischen Gründen in einer Ferienwohnung wohnten, die ziemlich eng war wenn meine Mutter und ich auch dort „zu Besuch “ waren, dann die Wochenende wenn wir uns alle in Hardheim trafen, und die Tage wo terminlich nichts zu machen war und ich in der Kaserne verbrachte. Nach der Zeit beim Barras, absolvierte ich eine zweite Lehre als Kaufmann mit dem Ziel danach BWL auf der Berufsakademie zu studieren, was zu dieser Zeit ziemlich viele getan haben. Nach der Ausbildung hatte ich gleich die Chance in einer Firma direkt als Disponent mit Personalverantwortung anzufangen und da ja jeder Tro…. zu dieser Zeit BWL machte, fand dich dies für den richtigen Weg.
1995 lernte ich meine erste Frau kennen die ich 1996 geheiratet hatte. 1999 kam meine erste Tochter auf die Welt und 2005 wurde mir noch eine zweite Tochter geschenkt. 1997 machte ich den letzten schritt für meine persönliche Karriereleiter und wurde in Stuttgart Niederlassungsleiter von einer Filiale mit 500 Mitarbeiter. Diese war leider in der Branche der Zeitarbeit und das noch im Baunebengewerbe folglich mussten über zwei drittel der Mitarbeiter auf den Winter entlassen werden, dies auch unter sehr unlauteren Bedingungen innerhalb von drei Monaten hatte ich über 64 Termine auf dem Arbeitsgericht.
Dies gab mir viel zu Bedenken somit kündigte ich diesen Job und machte mich im Jahr 1998 selbstständig und führte bis 2012 erfolgreich ein eigenes Geschäft mit 5 Mitarbeitern.
2010 hatte mich meine damalige Frau nach für mich subjektiv gesehene 14 glückliche Jahre verlassen und nahm die Kinder mit. Den wahren Grund kenne ich bis heute noch nicht, natürlich kann ich mir heute einiges erklären und mir ist auch bewusst das ich da nicht ganz unschuldig daran bin. mir ist bewusst das immer zwei dazu gehören.
Meine Exfrau präsentierte mir einen Lover der wiederum auch oder überhaupt ein Auge auf meine älteste damals 9 jährige Tochter geworfen hat (Details erspare ich jedem Leser). Jedenfalls nahm ich dies als Anlass meine zwei Mädchen zu mir zu holen, überraschender Weise kam auch kein grösseren Widerstand von meiner Ex. Ein Tag zuvor meine Älteste Ihren zehnten Geburtstag hatte, verliess mich ein sehr grosses Vorbild ein Idol und Leitbild von mir. Mein Vater war gestorben undwieder war ein geliebter Mensch weniger in meinem Leben.
Ich habe zwei Kinder die ich über alles Liebe, ich war erfolgreich, mir ging es gut und trotzdem ging es mir immer schlechter. Ich habe mich darauf konzentriert zu funktionieren als Papa, als Chef, als Firmeninhaber und brach dann nach zwei Jahren des funktionieren, total zusammen als ich bemerkte ich hatte zwar alles doch nur kein Leben mehr.Neudeutsch nennt man diese Symptome „Burnout“ ich litt also hochgradig an Depressionen, Als allein erziehender Vater wendete ich mich an das Jugendamt um meine Mädels versorgt zu Wissen für die Zeit in der ich mich in einer Klinik aufhalten wollte. Nach ein paar weiteren Schlägen und einem dreimonatigen Klinikaufenthalt, war ich wieder in Freiheit und in einer „Selbstfindungsphase“ Ich bildete mich weiter mit Themen die mich interessierten und die mich so eigentlich immer schon beschäftigten bzw. die in meinem ganzem Leben immer wieder präsent waren ich es nur nie richtig war haben wollte oder ich andere Dinge für wichtiger gehalten habe und ich ja doch Karriere machen wollte. Doch zur Karriere und dem Thema Geld habe ich mittlerweile eine ganz andere Einstellung bekommen und ist für mich nicht mehr das wichtigste.

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