Der Mainstream ! ? – „schwimme mit mir gegen den Strom“

Der Verlust der Wertigkeit

‚ÄúLeute kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, mit Geld, das sie nicht haben um Menschen zu imponieren, die sie nicht m√∂gen.‚ÄĚ

Starten wir mal mit unserem Konsumverhalten:

Es wird uns seit Jahren suggeriert, dass wir das neueste Handy brauchen, den neuesten Fernseher, die neueste Mode, das neue Modell unserer Lieblingsautomarke. Jeden Tag verspricht uns die Werbung etwas neues auf Plakaten, dass der Geiz geil ist, und was wir alles brauchen w√ľrden, um gl√ľcklich zu sein.

Und genau das ist der Knackpunkt: die falsche Definition von Gl√ľck!

Dass aber Menschen verlernen, sich gegen√ľber zu sitzen und direkt miteinander zu kommunizieren, verlernen, die Mimik des anderen zu deuten, zwischenmenschlichen Konfrontationen aus dem Weg gehen, schliesslich wird heute per sms oder whats eine Beziehung beendet, wird irgendwie vom Tisch gewischt.

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Noch schlimmer ist, dass in immer k√ľrzeren zeitlichen Abst√§nden neue Smartphones auf den Markt kommen, die wir unbedingt brauchen, um hip, in oder up to date zu sein. Zumindest wird uns das eingebl√§ut.

Ebenso verhält es sich mit Deutschland liebstes Kind: dem Auto. Alle 2 bis 3 Jahre kommt ein neues Modell, mit immer mehr Technik, Einparkhilfe, Sprachsysteme, Touchscrene, Spursensoren usw. Keine Frage, dass mancher Schnickschnack Sinn macht.

Die Frage ist jedoch, ob dieses must have Syndrom f√ľr jeden Autofahrer Sinn macht.

Es werden Finanzierungen angeboten, um diese vermeintlichen Tr√§ume wahr werden zu lassen. Ebenso verh√§lt es sich bei M√∂bel, Fernseher, K√ľchenger√§ten, Kleidung usw. Was nicht mehr gef√§llt, wird entsorgt und neu gekauft. Wenn die Kommode einen Kratzer hat, weg damit, wird neu gekauft.

Wenn es eine Innovation gibt, wird das gute Gebrauchte entsorgt und neu gekauft, null Prozentfinanzierung inbegriffen.

Jedes Jahr die neueste Mode kaufen, muss nat√ľrlich dann g√ľnstig sein, Qualit√§t ist sekund√§r, da die Mode in ein paar Monaten ohnehin nicht mehr hip ist. Es reicht heute nicht mehr, zweckgebunden und sauber gekleidet zu sein. Es wird uns in einem medialen Mehrfrontenangriff deutlich gemacht, dass wir nur jemand sind, wenn wir den Dress-Code erf√ľllen k√∂nnen.

Das neueste Smartphone, das neueste Modell unseres Fortbewegungsmittels, die neueste Mode, der gr√∂ssere Fernseher, alles macht uns vermeintlich gl√ľcklich, verleiht uns ein Trugbild von einer Sicherheit, die es nicht gibt.

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Ich kann euch allen aber eines mit Sicherheit sagen:

Am gr√∂ssten Gl√ľck h√§ngt kein Preiszettel

Quelle: Lebe ist Leben

Conan-Clach

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Mein Geburtsname ist Michael, ich wurde im Sternzeichen Waage und dem Aszendenten Steinbock in Hardheim geboren. Dort verbrachte ich auch meine Kindheit und Jugend. Durch meine Eltern und Großeltern wurden mir auch noch die alten Werte und Tugenden wie

Wahrheit
Treue
Disziplin
Fleiß
Ausdauer
Ordentlichkeit
Ehre
Selbständigkeit
Mut
Sparsamkeit
Reinlichkeit und P√ľnktlichkeit
Gastfreundschaft

vermittelt, auf was ich heute sehr stolz bin. Da ich aus einer Soldatenfamilie stamme durfte ich auch noch ein paar Soldatentugenden erfahren, was mir auch nicht geschadet hat und mich sehr gepr√§gt hat. Und jetzt stellen Sie sich nur nicht vor das es extrem streng bei uns zuging. Nein, das w√ľrde ich nicht behaupten,obwohl in manchen Situation schon der Soldat bei meinem Vater durchkam, grins, doch geschadet hat es mir auf keinen Fall. Wir waren also eine ganz normale durchschnittliche Familie mitten in Deutschland. Naja ganz so normal wohl doch nicht die Aussage ist eher subjektiv. Mein Gro√üvater geh√∂rte ein Gesch√§ft im Ort und belieferte noch vor dem Krieg, seine Kunden, das Waren viele Aussiedlerh√∂fe im Umkreis von 35 km mit Kolonialwaren, Textil und brachte von dort auch Handelswaren vorwiegend S√§mereien mit. Mein Vater war beruflich zwar Soldat hatte aber viele ehrenamtliche T√§tigkeiten in Vereinen, Feuerwehr und war auch politisch t√§tig im Gemeinde.- und Kreisrat und das, wie sollte es anders sein auch wieder mit diversen P√∂stchen. Dies schreibe ich nur weil auch dies mich sehr pr√§gte, somit kannte man mich nat√ľrlich auch im ganzem Kreis sp√§testens wenn mein Name viel, was mir dann immer unangenehm war. So hat es also bei meinen Jugendstreichen immer geheissen aufpassen ersten kennt die doch jeder, zweitens war es innerhalb weniger Tage Ortsgespr√§ch und mein Vater wusste es dann ja auch was ich ausgefressen habe. Aber das sind Dinge die einem zwar beeinflussen, doch als Kind kannte ich es ja nicht anders ich wuchs ja so heran. Diese Dinge die mich hier auch wesentlich pr√§gten fielen wir erst viel sp√§ter auf und ich stellte fest das alles gut so ist wie es war.

Also machte ich in unserem Ort die Schule, ging dort zur Lehre als Maschinenschlosser und suchte immer nach M√∂glichkeiten es irgendwie anders zu machen wie die anderen, was mir nie richtig gelungen ist. Zu meinem 18ten Geburtstag wurde mein Vater in einer Gemeinde im Schwarzwald zum B√ľrgermeister gew√§hlt. Womit ein Umzug der ganze Familie im Raum stand, auch hier wurde nichts von oben herab bestimmt sondern meine Schwester und ich sowie selbstverst√§ndlich meine Mutter wurde zuvor gefragt, wenn er sich dort aufstellen liesse und er die Wahl gewinne, ob wir mitgehen w√ľrden.

Hier musste ich dann meine erste gravierende Entscheidung treffen, die erhebliche Auswirkungen f√ľr mein Leben haben k√∂nnte. Es war schon ein komisches Gef√ľhl, hunderte Gedanken h√§mmerten auf mein Kopf ein.
. . .wo anderst hinziehen ?
. . .was w√ľrde mit unserem Haus und Grundst√ľck, auf dem ich gross geworden bin ?
. . .meine Arbeit ?
. . .wie könnte ein Neuanfang aussehen ?
und nat√ľrlichvieles mehr. Meine Schwester, zu dieser Zeit in der Realschule 9. Klasse, sagte sich der ideale Zeitpunkt noch vor den Pr√ľfungen und willigte ein mit zugehen. Meine Mutter war auch dabei und auch meine Gro√ümutter mit damals 81 Jahren war nach langer √úberlegung mit von der Partie, Was den Frauen aus meiner Familie wirklich durch den Kopf, kann ich heute nicht mehr wieder geben ob dar√ľber gesprochen wurde kann ich mich nicht erinnern.

Zu meiner Person kam zu dieser Zeit ja auch dazu das der Barras vor der T√ľre stand. Was mir die Entscheidung um einiges leichter machte. Da mein Vater ja bis zu diesem Zeitpunkt beim Milit√§r war, fragte ich ihn ob er da was machen k√∂nnte und ich in die Kaserne nach Donaueschingen kommen k√∂nnte. Er versprach mir zu schauen ob etwas machbar ist. Ganz die die Rechnung von mir leider nicht auf, da am Standort Donaueschingen zu dieser Zeit niemand eingezogen wurde, aber ich konnte nach Immendingen eingezogen werden. Da Immendingen von dem neuen Heimatort nur ca. 30 km entfernt war, meine Clique die aus lauter M√§dels bestand,sich aufl√∂ste da alle mit Ihren Partnern in die USA zogen, war ich bereit diesen Schritt zu machen und willigte schliesslich auch ein. Es folgte ein Jahr mit sozusagen drei Wohnsitzen, der erste und auch der offizielle war die Kaserne in Immendingen, der zweite war die neue Heimat und der dritte war die √§lteste mein Geburtsort. Abwechselnd verbrachte ich dann die Wochenende an diesen drei Orten der Grund hierf√ľr war das wir in der neuen Heimat noch keine Bleibe hatten und mein Vater mit meiner Schwester aus schulischen Gr√ľnden in einer Ferienwohnung wohnten, die ziemlich eng war wenn meine Mutter und ich auch dort ‚Äězu Besuch ‚Äú waren, dann die Wochenende wenn wir uns alle in Hardheim trafen, und die Tage wo terminlich nichts zu machen war und ich in der Kaserne verbrachte. Nach der Zeit beim Barras, absolvierte ich eine zweite Lehre als Kaufmann mit dem Ziel danach BWL auf der Berufsakademie zu studieren, was zu dieser Zeit ziemlich viele getan haben. Nach der Ausbildung hatte ich gleich die Chance in einer Firma direkt als Disponent mit Personalverantwortung anzufangen und da ja jeder Tro‚Ķ. zu dieser Zeit BWL machte, fand dich dies f√ľr den richtigen Weg.
1995 lernte ich meine erste Frau kennen die ich 1996 geheiratet hatte. 1999 kam meine erste Tochter auf die Welt und 2005 wurde mir noch eine zweite Tochter geschenkt. 1997 machte ich den letzten schritt f√ľr meine pers√∂nliche Karriereleiter und wurde in Stuttgart Niederlassungsleiter von einer Filiale mit 500 Mitarbeiter. Diese war leider in der Branche der Zeitarbeit und das noch im Baunebengewerbe folglich mussten √ľber zwei drittel der Mitarbeiter auf den Winter entlassen werden, dies auch unter sehr unlauteren Bedingungen innerhalb von drei Monaten hatte ich √ľber 64 Termine auf dem Arbeitsgericht.
Dies gab mir viel zu Bedenken somit k√ľndigte ich diesen Job und machte mich im Jahr 1998 selbstst√§ndig und f√ľhrte bis 2012 erfolgreich ein eigenes Gesch√§ft mit 5 Mitarbeitern.
2010 hatte mich meine damalige Frau nach f√ľr mich subjektiv gesehene 14 gl√ľckliche Jahre verlassen und nahm die Kinder mit. Den wahren Grund kenne ich bis heute noch nicht, nat√ľrlich kann ich mir heute einiges erkl√§ren und mir ist auch bewusst das ich da nicht ganz unschuldig daran bin. mir ist bewusst das immer zwei dazu geh√∂ren.
Meine Exfrau pr√§sentierte mir einen Lover der wiederum auch oder √ľberhaupt ein Auge auf meine √§lteste damals 9 j√§hrige Tochter geworfen hat (Details erspare ich jedem Leser). Jedenfalls nahm ich dies als Anlass meine zwei M√§dchen zu mir zu holen, √ľberraschender Weise kam auch kein gr√∂sseren Widerstand von meiner Ex. Ein Tag zuvor meine √Ąlteste Ihren zehnten Geburtstag hatte, verliess mich ein sehr grosses Vorbild ein Idol und Leitbild von mir. Mein Vater war gestorben undwieder war ein geliebter Mensch weniger in meinem Leben.
Ich habe zwei Kinder die ich √ľber alles Liebe, ich war erfolgreich, mir ging es gut und trotzdem ging es mir immer schlechter. Ich habe mich darauf konzentriert zu funktionieren als Papa, als Chef, als Firmeninhaber und brach dann nach zwei Jahren des funktionieren, total zusammen als ich bemerkte ich hatte zwar alles doch nur kein Leben mehr.Neudeutsch nennt man diese Symptome ‚ÄěBurnout‚Äú ich litt also hochgradig an Depressionen, Als allein erziehender Vater wendete ich mich an das Jugendamt um meine M√§dels versorgt zu Wissen f√ľr die Zeit in der ich mich in einer Klinik aufhalten wollte. Nach ein paar weiteren Schl√§gen und einem dreimonatigen Klinikaufenthalt, war ich wieder in Freiheit und in einer ‚ÄěSelbstfindungsphase‚Äú Ich bildete mich weiter mit Themen die mich interessierten und die mich so eigentlich immer schon besch√§ftigten bzw. die in meinem ganzem Leben immer wieder pr√§sent waren ich es nur nie richtig war haben wollte oder ich andere Dinge f√ľr wichtiger gehalten habe und ich ja doch Karriere machen wollte. Doch zur Karriere und dem Thema Geld habe ich mittlerweile eine ganz andere Einstellung bekommen und ist f√ľr mich nicht mehr das wichtigste.

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