Abhängigkeiten im Online Marketing

Erinnern Sie sich noch an Empower Network? Das war auch einmal ein Blogdienst, der auf einem WordPress Blog basierte. Hier konnte man Online Marketing betreiben, bloggen, Sales Funnels erstellen und was der Unternehmer so braucht. Um alles freigeschaltet zu bekommen, musste man dann schon mal 50 Dollar/Monat hinblättern.

Man musste sich auf das verlassen, was aus den USA kam. Informationen über die Firma. über das MLM System, das dahinter stand usw. Alles klang gut. Doch dann kam der Knall. Firma pleite, Blog tot. Und so ging es auch schon einigen anderen Blogdiensten in Europa und auch Deutschland. Meist wachsen diese am Anfang zu stark oder es gibt interne Querelen.

Vieles was im Netz angeboten wird, kommt aus der Cloud. Webdesign Programme, Blogdienste, Landing Pages und was es sonst alles noch so gibt. In der Regel hat man keinen Einblick in die Interna einer Firma. Und ganz unabhängig kann man nicht werden. Das fängt schon beim Telefon- und Kabelanschluss an. Doch sollte man sich auf den nächsten Ebenen in Abhängigkeit begeben? Muss man unbedingt 30/40 Dollar oder Euros im Monat ausgeben, um ein vernünftiges Online Marketing zu betreiben? Manchmal wird man auch aufgefordert, das System selbst zu vertreiben. Und dafür muss man dann wiederum eine teurere Lizenz erwerben. Da hat man dann am Anfang schon ziemlich hohe Fixkosten. Die kann man steuerlich absetzen, wenn es gut läuft.

Setzt man auf so ein System, sollte man sich im Klaren sein, das man sich in eine Abhängigkeit begibt. Alles geschieht unter den Augen des Lizenzgebers. Und wenn der plötzlich einen Rappel bekommt, ist alles was Sie aufgebaut haben weg und sie fangen wieder von vorne an. Und dann sind da die lästigen Datenschutzbestimmungen. Lästig für alle, die sich nicht daran halten brauchen. Vom Programmierer aus Indien bis zum US Anbieter.  Viele sehen es nicht ein, die Google Fonds woanders zu hosten oder sich den Europäischen Gesetzen anzupassen.  Auf einmal sind die weg.

Man sollte sich also gut überlegen, mit wem man eine Ehe eingeht. Geht es nicht auch ohne die monatlichen Fixkosten und ohne Weiterverkauf ? Zugegeben, da gibt es nicht mehr allzu viel. Das meiste basiert auf WordPress. Viele können und wollen aber nicht daran herum frickeln, deshalb gehen sie zu den Cloud Anbietern und zahlen lieber die Monatsgebühren.  Hierzulande hat man dann auch seine Ruhe. Endstation Web-Baukasten? Wer nichts Individuelles braucht, ist hier gut aufgehoben. Dann kostet es eben 30 Euro monatlich.

Dennoch gibt es einige zarte Pflänzchen, die überlebt haben. Die guten alten Programme im Karton und mit Handbuch.  Einmal gekauft und dann gehört es einem. Per FTP hochladen und gut. Viele dieser Programme kann man über Jahre nutzen und spart  Geld. Keiner hat Geld zu verschenken. Es fallen nur die Fixkosten des Providers an. Kauft man sich eine etwas ältere Version, kann man noch weiter unten anfangen. Meist sind diese genauso gut zu gebrauchen, wenn sie nur eine oder 2 Versionen zurück liegen.  Soll man jetzt wieder mit einem Webdesign Programm anfangen? Es gibt Vieles auch offline für den Rechner. Zum Beispiel den WYSIWYG Web Builder.  Wer ein CMS braucht, kann auf WebsiteX5 zurück greifen. Nein ich bin kein Affiliate und es gibt in dem Bereich noch weitere gute Programme. Mit diesen Programmen kann man auch gute Landing Pages erstellen, sogar ganze Portale. Wer also nicht gleich groß einsteigen kann oder will, kommt hier  preiswerter ins Geschäft. Unser Mittelstandsportal für kleine und mittlere Unternehmen ist mit einem Programm aus dem Karton erstellt. Die Daten werden offline gesichert und in einem Cloud Space hochgeladen.  Sie haben die Wahl.

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