WordPress Datenschutz konform machen

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Liebe Leser,

die Datenschutz-Grundverordnung macht auch beim beliebten WordPress nicht halt. Die Software hat zwar reagiert, aber WordPress wird ja erst richtig interessant, wenn man die Plugins der vielen Drittanbieter verwendet. Und genau hier muss man aufpassen. Selbst so standardisierte Plugins wie Elementor müssen erst einmal konform gemacht werden. Viele Plugins greifen wie selbstverständlich auf die Google Webfonds zu. Glaubt man den Anwälten, dann ist das zur Zeit nicht zulässig. Auch eine schöne Erklärung in den Datenschutz-Formulierungen macht die Sache nicht besser. Will man diese Fonds unbedingt nutzen, so muss man sie selbst hosten. Und was machen viele Plugins? Sie greifen auf die Fonds zu. Das muss man abstellen.

Um überhaupt erst einmal zu sehen, welche Plugins wo zugreifen, gibt es ein Tool aus Schweden, „Webbkoll“ genannt. Hier können Sie Ihre Adresse eingeben und schauen, was Sie im Netz preis geben.  Hier wird Ihnen angezeigt, ob Ihre Seite verschlüsselt ist und welche Dinge noch offen stehen. Es zeigt auch an, welche Art von Cookies gesetzt werden. In unserem Werbe- und Landingpage Potal haben wir darauf geachtet, das nur die Cookies gesetzt werden, die wir auch erklären können. Ein First-Party Cookie wird gesetzt, um überhaupt eine Landeseite (wir nutzen Instabuilder) darstellen zu können.

Also ein Cookie der technisch notwendig ist. Auch die Referrer sollten nicht allzu schwatzhaft sein, denn damit kann man Sie nach verfolgen, wo Sie herkommen und „hingehen“. Vor Allem wo Sie herkommen. Das Tool zeigt Ihnen letztendlich an, wohin telefoniert wird. Das Ganze kann man auch, etwas komplizierter in den Browsern anzeigen.

Wie bringe ich denn nun mein WordPress zum Schweigen, das nicht allzu viel Daten herum kreisen? Ohne eine Gewähr für Datenschutz und Sicherheit geben zu können- ich bin kein Anwalt- haben wir uns Plugins besorgt, die das WP etwas eindämmen. Zum Beispiel „Disable Comments“, das die Kommentarfunktion ausschaltet. Easy HTTPS (SSL) Redirection ist ein Tool, das Ihnen die Umstellung auf SSL erleichtert. HTTP-Header zur Verbesserung der Webseiten-Sicherheit, verbessert den Header, um die Sicherheit der Webseite zu gewährleisten. Und natürlich Remove Google Fonts References, damit nicht auf die Webfonds direkt zugegriffen wird. Schon wird WordPress sicherer. Je nach dem was angezeigt und moniert wird, können Sie mit den passenden Plugins reagieren. Es ist also kein Hexenwerk. Leider sind nicht alle Plugins die neuesten und man kann nur hoffen, das sie weiter entwickelt werden.

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