Achten Sie bei der Partnersuche auf die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten

Auch wenn Sie bei der Partnersuche manche persönlichen Daten preisgeben müssen, gibt es doch Informationen, die Sie auf keinen Fall weitergeben sollten. Solche Information betreffen Ihre finanziellen Verhältnisse, Informationen zu Kreditkarten, Bank und Investmentkonten. Geben Sie keine PINs, keine User ID und keine Passwörter heraus. Auch keine Passwörter, mit welchen Sie online Informationen bekommen.

Man sollte wirklich zurückhaltend sein, wenn es um die Höhe der monatlichen Gehaltszahlungen geht. Genauso vorsichtig sollten Sie mit Ihrer finanziellen Situation umgehen. Wenn Sie Details zu Ihren Finanzen herausgeben, dann fordern Sie Diebstahl und unberechtigte Abhebungen von Ihren Konten regelrecht heraus.

Viele Geschichten sind im Umlauf, wie Betrüger ahnungslose Bankkunden an Geldautomaten ausspionieren, ihre PINs abgreifen und dann unberechtigte Abhebungen vornehmen. Stellen Sie sich vor, wie einfach es für Betrüger erst ist, wenn sie die Informationen aus erster Hand bekommen. Denken Sie daran, es handelt sich um jemanden, den Sie nicht kennen. Auch wenn Sie hoffen, dass der andere vertrauenswürdig ist, so können Sie sich nicht darauf verlassen. Sie werden erst mit der Zeit feststellen, ob der andere vertrauenswürdig ist. Auch dann gibt es aber keinen Grund, vertrauliche finanzielle Informationen weiterzugeben.

Andere persönliche Informationen, die Sie nicht offen-legen sollten, sind der Mädchenname Ihrer Mutter, der oft als Sicherheitsfrage verwendet wird. Sie sollten auch versuchen, persönlichen Freiraum zu wahren und einige Grenzen abzustecken. Sie sollten keine Schlüssel von Ihrem Auto oder Ihrer Wohnung hergeben, bis Sie sicher sind, dass er oder sie absolut vertrauenswürdig ist.

Selbst wenn der andere beleidigt ist, weil Sie einiges für sich behalten wollen, sollten Sie nicht nachgeben. Sie versuchen sicher auch nicht, dem anderen private Informationen zu entlocken und das ist als Argument sicher hilfreich.

Es ist auch keine gute Idee, einem Menschen, den man kaum kennt, den kompletten Tagesablauf offen-zulegen. Sie sollten sogar misstrauisch werden, wenn jemand genau wissen will, was Sie den ganzen Tag machen. Selbst wenn der andere keine betrügerischen Absichten hat, kann es bedeuten, dass er oder sie eifersüchtig oder besitzergreifend ist. Diese Eigenschaften sind nicht dafür geeignet, eine enge und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Der Schutz Ihrer Privatsphäre bedeutet auch, dass Sie den potentiellen Partner ganz am Anfang nicht in Ihre Wohnung lassen sollten. Denn in diesem Stadium müssen Sie besonders vorsichtig sein. Das heißt, Sie müssen einen Menschen etwas besser kennen, bevor Sie ihm erlauben, Ihre Wohnung zu betreten.

Während Sie sich schützen und nicht zu früh zu viel preisgeben sollten, sollten Sie auch auf der Hut sein, wenn der andere sehr geheimnisvoll ist und nicht mal die grundlegendsten Informationen herausgibt oder ausweichend auf Fragen reagiert – bezüglich der Adresse, wo er oder sie lebt und wenn er oder sie ständig die Telefonnummer wechselt. Das könnte darauf hindeuten, dass der andere versucht, negative Informationen zu verbergen. Wenn Sie ein mulmiges Gefühl haben, oder wenn Ihnen der Instinkt sagt, dass etwas nicht stimmt – dann sollten Sie auf Ihre innere Stimme hören und  Ihrem Instinkt oder Bauchgefühl folgen.

Auch wenn man immer voller Hoffnung und Vorfreude ist, wenn man jemanden kennen-lernt, müssen Sie immer daran denken, vorsichtig zu sein, denn Ihre persönliche Sicherheit ist das Allerwichtigste. Wenn Sie Ihre Sicherheit vernachlässigt haben, ist es sehr schwer wieder her zu stellen, was Sie verloren haben. Sie werden nie mehr das Gefühl von Sicherheit haben, dass Sie früher hatten.

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