IWF-DIREKTORIN PROGNOSTIZIERT ENDE DES BANKWESENS UND SIEG DER KRYPTOWÄHRUNGEN

Beginnen wir mit virtuellen Währungen. Damit meine ich nicht digitale Zahlungen in bereits vorhandenen Währungen über Paypal und andere Zahlungsdienstleister wie Alipay in China oder M-Pesa in Kenia.
Virtuelle Währungen fallen in ein gänzlich anderes Gebiet, weil sie eigenen Abrechnungseinheiten und Zahlungssystemen unterliegen. Diese Systeme ermöglichen Transaktionen zwischen Parteien ohne Involvierung zentraler Verrechnungsstellen und ohne Zentralbanken.
Aktuell stellen virtuelle Währungen wie Bitcoin eine geringe bis gar keine Gefahr für Fiatgeld und Zentralbanken dar. Warum? Weil sie zu sehr schwanken, ein zu großes Risiko darstellen, zu viel Energie verschlingen und sich die zugrundeliegenden Technologien derzeit noch nicht skalieren lassen. Viele sind für Regulierungsbehörden zu undurchsichtig und einige fielen bereits Hackingangriffen zum Opfer.
Viele dieser Probleme sind jedoch technologischer Natur und könnten mit der Zeit behoben werden. Vor nicht allzu langer Zeit waren einige Experten der Ansicht, dass Computer niemals Einzug in alle Haushalte finden und Tablets lediglich als teure Abstellmöglichkeiten benutzt würden. Deshalb ist es meiner Ansicht nach gefährlich, virtuelle Währungen grundsätzlich abzulehnen.

IWF-Direktorin prognostiziert Ende des Bankwesens und Sieg der Kryptowährungen

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